Shu's Japan Welt

Facts

Malerische Landschaften, tausende Inseln, Milionenstädte und Sehenswürdigkeiten die man einfach gesehen haben muss.

Hikikomori

Seit einigen Jahren greift in der japanischen Gesellschaft ein neues Phänomen um sich. Junge, meist männliche Japaner schliessen sich in ihren Zimmern ein und kapseln sich komplett von der Aussenwelt ab. Die Japaner nennen diese Jugendlichen Hikikomori, was „sich wegschliessen“ oder „Rückzug aus der Gesellschaft“ bedeutet. • (weiterlesen)

• erstellt am 21.04.2019 um 23:52 Uhr

Aokigahara

Am Fuss des Fuji erstreckt sich eine malerische Landschaft aus Wäldern und Seen, dazu gehört auch der Aokigahara. In diesem Wald stehen die Bäume dicht an dicht, so dass nur wenig Sonnenlicht durch das Blätterdach dringt. Die Einheimischen bezeichen ihn auch als Sea of Trees. Doch der Aokigahara hat auch eine andere, düstere Seite. Er ist auch bekannt als der Selbstmordwald Japans. • (weiterlesen)

• erstellt am 19.02.2019 um 15:27 Uhr

Das Japanische Inselarchipel

Japan ist eigentlich ein Gebirge, das sich aus dem Meer erhebt. Da die Erhebungen nur zum Teil aus dem Wasser ragen, entstand das japanische Inselarchipel. • (weiterlesen)

• erstellt am 21.07.2016 um 17:46 Uhr
• aktualisiert am 02.01.2019 um 12:09 Uhr

Tokyotower

Am 23. Dezember 1958 wurde der 332,6 m hohe Tokyotower feierlich eröffnet und zieht seitdem jedes Jahr rund drei Millionen Besucher an. Der Architekt Tachū Naitō gestaltete den Tokyo Tower nach dem Vorbild des Eifelturmes. 4000 Tonnen Stahl wurden in der Konstruktion verbaut. Auf 150 m und 250 m befinden sich jeweils eine Aussichtsplatform, von wo aus man den Ausblick über Tokyo geniessen kann. Auch ein Restaurant ist im Tower untergebracht. Der Tokyotower wird auch als Fernsehturm genuntzt. 23 Fernseh- und Radioprogramme werden von dort in die ganze Region übertragen. Bei dem grossen Erdbeben am 11. März 2011 wurde die Spitze des Tokyo Towers verbogen. In Folge dessen blieb der Turm für rund eine Woche geschlossen. • (weiterlesen)

• erstellt am 25.04.2017 um 18:27 Uhr
• aktualisiert am 27.12.2018 um 22:48 Uhr

Iwojima

Die Insel Iwojima hat eine Fläche von 23,16 km2 und liegt 1200 km südlich von Tokyo. Die Vulkaninsel erlangte im 2. Weltkrieg Berühmtheit als einer der strategisch wichtigsten Stützpunkte im Pazifikraum. Von der Insel aus konnte das japanische Militär Kampfflugzeuge und Schiffe der Alliierten Streitkräfte bereits früh ausmachen und Tokyo rechtzeitig warnen. Heute sind auf der Insel noch 400 Soldaten stationiert. Zivilpersonen ist der Zutritt untersagt. 1877: Die Insel wird von der japanischen Regierung anektiert. 1891: Aufnahme in den japanischen Staatenbund. 1945: Am 19. Februar landen die Streitkräfte der USA auf Iwojima und nehmen die Insel ein. 27705 japanische Soldaten sterben bei dem Angriff, nur 216 überleben und geraten in Kriegsgefangenschaft. Am 25. Februar entsteht das weltberühmte Foto „raising the flag on Iwo Jima“. 1968: Die Insel Iwojima, die bis dahin der amerikanischen Regierung unterstellt war, wird offiziel an Japan zurück [...] • (weiterlesen)

• erstellt am 09.02.2017 um 01:11 Uhr

Ōkunoshima

Die Insel Ōkunoshima wird auch Usagi Jima (deut. Haseninsel) genannt. Mit einer Länge von 2km gehört die Insel zur Präfektur Hiroshima und ist mit der Fähre in knapp 20 Minuten vom Festland aus zu erreichen. Was die kleine Insel zu einem besonderen Flecken macht, sind die Bewohner. Auf Ōkunoshima haben nämlich viele niedliche Häschen ihr Zuhause. Zu tausenden tummeln sie sich an der Anlegestelle der Fähre, am Campingplatz, an Sport und Spielplätzen und eigentlich überall, wo sich Menschen aufhalten. Dabei zeigen die kleinen Nager nicht das sonst so typische Fluchtverhalten. Im Gegenteil, die flauschigen Fellknäuel sind sehr zutraulich und lassen sich sogar aus der Hand füttern. Das und ihre grosse Anzahl ist vermutlich dem Umstand geschuldet, dass sie auf Ōkunoshima keine natürlichen Feinde haben. Das Halten von Hunden und Katzen ist auf der Insel streng verboten. Die Geschichte über die Herkunft der Hasen von Ōkunoshima ist eher traurig. Zwischen 1926 und [...] • (weiterlesen)

• erstellt am 08.12.2016 um 16:28 Uhr

Die Kriegsschiff-Insel

In der Präfektur Nagasaki liegt die Insel Haschima (Grenzinsel). Dank ihrer auffälligen Form ist sie jedoch unter einem anderen Namen bekannt. Die hohen Mauern, die sich entlang der Küsten um die Insel ziehen gaben ihr das Aussehen eines gigantischen Kriegsschiffes. Daher der Name Gunkanjima (Kriegsschiff-Insel). Die Insel Hashima ist heute unbewohnt und gilt daher als Geisterinsel. Zu Beginn der Besiedelung mass die Insel nur 120 m mal 320 m nachdem man mehrere Aufschüttungen vorgenommen hatte, wuchs sie auf 480 m mal 160 m an. Das entspricht gerade einaml 9 Fussballfeldern. Dennoch verzeichnete Hashima 1959 mit 5259 Einwohnern (entspricht 83500 Einwohner/km2) die weltweit höchste Bevölkerungsdichte. Hashima war von 1887 bis 1974 bekannt für den unterseeischen Kohleabbau. Die Arbeiter arbeiteten nicht nur auf der Insel sondern lebten dort auch mit der ganzen Familie. So kam es, dass die Insel innerhalb weniger Jahre komplett überbaut wurde. Die Arbeiter konnten mit [...] • (weiterlesen)

• erstellt am 08.12.2016 um 16:25 Uhr

Amanohashidate

Nahe der Stadt Miyazu im Norden der Präfektur Kyōto liegt eines der beliebtesten Touristenziele. Die Himmelsbrücke: Amanohashidate. Es handelt sich dabei um eine natürliche Sandbank von 3.6 km Länge, die mit Kiefern bewachsen ist. Amanohashidate gilt als eine der „drei schönsten Landschaften Japans“. Den besten Blick auf Amanohashidate hat man vom Kamatsu Park aus. man stellt sich mit dem Rücken zur Bucht auf eine der drei dort instalierten Bänke. dann beugt man sich vorne über und blickt durch die Beine hindurch auf die Sandbank. Auf diese Weis entsteht der Eindruck als schwebe die Sandbank zwischen Himmel und Erde. • (weiterlesen)

• erstellt am 06.10.2016 um 00:21 Uhr

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