Shu's Japan Welt

Qooboo – Das Kissen, das ein Haustier ist

Dieses Jahr sorgt auf der IFA in Berlin ein kleines, pelziges Etwas für Furore. Es ist keine neue Gaming-Konsole und auch kein neues Heimkinosystem, sondern ein süsses, kleines Kissen. Ein Kissen? Auf einer Technikmesse?!

Auf einer Messe, wo eigentlich die neusten Techniken für Haus und Hobby vorgestellt werden, scheint ein Kissen doch etwas deplatziert. Der ganze Witz liegt in der Tatsache, dass Qooboo kein gewöhnliches Kissen ist. Der Hersteller wirbt damit, dass Qooboo sich direkt in ein Herz „wedeln“ wird.

Das rundliche Kissen mit Schwanz ist mit einer akkubetriebenen Mechanik ausgestattet, die den Schwanz hin und her wedeln lässt. Qooboo reagiert auf Berührung. Wenn man das Kissen streichelt, wedelt es mit seinem Schwanz, fast wie eine echte Katze. Je mehr man es Streichelt, umso mehr wedelt es mit dem Schwanz. Und wenn man Qooboo einfach mal eine Weile in Ruhe lässt, wedelt es ab und zu sogar ganz von alleine Mit dem Schwanz, um sich wieder bemerkbar zu machen.

In Japan leben viele Menschen immer noch zur Miete. In den meisten Mietshäusern ist das Halten von Haustieren nicht gestattet, weil die Nachbarn durch Geräusche oder Gerüche belästigt fühlen könnten. Aus diesem Grund finden mechanische Alternativen, wie z.B. Robohaustiere sehr viel Anklang.

Jetzt kann man sich natürlich die Frage stellen, ob man so ein Kissen in Form einer Katze mit wedelndem Schwanz wirklich braucht. Ich kann da nur sagen: Ja, unbedingt!

• erstellt am 29.12.2019 um 20:15 Uhr
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