Shu's Japan Welt

Kappa

Der Kappa gehört zur Familie der Yokai. Es handelt sich dabei um ein kleines reptilienartiges Wesen, weches bevorzugt in Flüssen, Teichen und Sümpfen lebt. Der Kappa hat einen eher dürren Körper, der mit einer grünlichen, schuppenartigen Haut bedeckt ist. Er hat einen kleinen Schnabel und einen Panzer auf dem Rücken, wie eine Schildkröte. Sein Kopf ziert ein Haarkranz in dessen mitte sich eine kleine, mit Wasser gefüllte Mulde befindet. Diese ist für den Kappa lebenswichtig.

Zu den bevorzugten Speisen des Kappa gehören unter anderem Gurken, Auberginen und Kürbisse. Diese Stielt er gerne bei den Menschen auf den Feldern. Hingegen hat er eine Abneigung gegen Sesam und Ingwer. Auch Eisen und Flaschenkronenkorken kann er nicht leiden.

Der Kappa gilt als ein sehr höfliches Wesen, das über ein grosses Wissen über Anatomie und Heilkräuter verfügt und dieses auch gerne mit den Menschen teilt. Die Menschen glauben aber auch, dass der Kappa Menschen, die sich zu weit über ein Gewässer beugen unter Wasser zieht um sie zu ertränken. Ebenso soll er in der Lag sein, einem Menschen die Leber oder die Shirikodama (eine Kugel die sich im After befinden soll und als Quelle der Vitalität gilt) zu stehlen.

Wenn ein Kappa einem Menschen an Land begegnet, wird er ihn zu einem Ringkampf auffordern. Obwohl der Kappa sich die meiste Zeit im Wasser aufhält, verfügt er auch an Land über eine übermenschliche Stärke. Egal ob man sich dem Kampf stellt oder die Flucht ergreift, der Kappa ist überlegen.

Dennoch gibt es eine Möglichkeit den Kappa zu überlisten. Wenn man sich vor dem Kampf dem Kappa gegenüber verbeugt, wird er die Geste erwidern. Wenn er dann das Haupt neigt verschüttet er das Wasser aus seiner Kopfmulde und verliert damit seine ganze Kraft. Man kann ihm jetzt ohne Schwierigkeiten entkommen.

Wer Mitleid mit dem armen Kappa hat, kann ihm einen Gefallen tun und die Kopfmulde wieder mit frischem Wasser füllen. Der Kappa wird sich dankbar zeigen und seine Opfer ziehen lassen.

• erstellt am 09.09.2016 um 20:09 Uhr
• aktualisiert am 05.02.2019 um 11:51 Uhr
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