Shu's Japan Welt

Bakeneko

Tasaku Genbei lebt gemeinsam mit seiner Mutter und ihrer Hauskatze in einem abgelegenen Haus. Ihr Leben ist bis dahin ruhig und ohne besondere Ereignisse verlaufen. Eines Tages begint seine Mutter jedoch, immer mehr Zeit mit ihrer Katze in ihrem Zimmer zu verbringen, bis sie sich schliesslich vollständig zurückzieht. Sie spricht mit niemandem mehr und zeigt sich auch nicht, nur das Essen, welches ihr jeden Abend vor die Tür gestellt wird, verschwindet.

Besorgt um das Wohlergehen seiner Mutter, dringt Genbei eines Tages in das Zimmer ein. Doch von seiner Mutter fehlt jede Spur. Nur eine monströse Katze sitzt auf ihrem Bett. Es gelingt ihm, die Katze zu verjagen und schliesslich findet er das Skelett seiner Mutter unter den Dielen des Fussbodens.

In Asien gilt die Winkekatze als Glückssymbol, das Glück und Wohlstand herbei winken soll. Aber in Japan können Katzen auch zu gefährlichen Yokai werden.

Das ist der Bakeneko. Ein Yokai in Katzengestalt mit zwei Schwänzen. Ein Bakeneko kann klein sein, oder aber so gross wie ein Haus. Sie haben magische Kräfte mit denen sie Tote beschwören können. Sie benutzen tote Körper wie Marionetten und lassen die Seelen der Toten als Hitodama (Irrlichter) erscheinen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie eine Hauskatze zum Bakeneko werden kann. Eine Katze kann sich zum Beispiel in einen Bakeneko verwandeln, wenn sie älter als 13 Jahre alt ist aber auch eine besonders fette Katze ist dafür prädestiniert.

Eine andere Möglichkeit ist die, dass die Katze das Blut ihres toten Besitzers aufleckt.

• erstellt am 06.10.2016 um 00:59 Uhr
• aktualisiert am 05.02.2019 um 11:46 Uhr
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